Kritharaki Dinkel Bolonez

Was den Italienern ihre Spaghetti sind, sind den Griechen ihre Kritharakia. Und wenn der Deutsche oder Grieche Spaghetti sagt, meint er oft die Soße gleich mit, am liebsten Bolognese (Μπολονέζ, eingedeutscht Bolonez, hinten mit weichem Z wie Ouzo). Mit der Krithaélla hatten wir ja schon einmal das Vergnügen eines mediterranen Mashups. Heute also das griechisch-italienische Pendant.

Kritharakia werden üblicherweise im Sud einer Sauce gekocht, so dass sie den Geschmack noch stärker annehmen. Also machen wird das hier auch so. Das Kritharaki ist diesmal auch etwas anders: Es ist ein Kritharaki aus Dinkel von Agrozimi, unsere Neuentdeckung aus dem Paket von MonthlyFlavors.

Zutaten (für 6 sehr große Personen bzw. 3 mal 2 Portionen)

Zutaten

  • 800 g Rinderhack
  • 500 g Kritharaki Dinkel
  • 500 g passierte Tomaten
  • 2 Karotten
  • 1-2 Prisen Zimt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5-6 Schalotten
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • Petersilie
  • Griechisches Olivenöl, diesmal von Eva’s Walk
  • Ein Glas Weißwein
  • Salz, Pfeffer
  • Bonuspunkte: Probiert mal Fetakäse statt Parmesan.

Zubereitung

Zunächst eine Eule legen. Diesmal aus Kritharaki Dinkel (mit Karotten für Augen und Nase) und auf Petersilie sitzend.

Eule

Zwiebeln kleinschneiden und in ausreichend Olivenöl leicht anbraten.

Hackfleisch dazugeben und anbraten, bis es die rote Farbe verloren hat.

Karotten und Knoblauch kleinschneiden und zusammen mit den passierten Tomaten und dem Wein ebenfalls dazugeben.

Mit Zimt, Salz, Pfeffer würzen und Lorbeerblätter dazu geben.

Dann erstmal 30 Min auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wie bei allen tomatigen Saucen gilt natürlich auch hier: je länger, desto besser.

Ca. 20 Min vor Ende Kritharakia dazugeben. Hier solltet ihr vermutlich noch etwas kochendes Wasser zur Sauce geben, damit die Kritharakia genug Flüssigkeit zum Köcheln haben. Wenn die Kritharakia die gewünschte Konsistenz haben und das Ganze etwas eingedickt ist, die Pfanne vom Herd nehmen. Fertig.

Die Kritharakia „schlucken“ auch Gewürze, eventuell noch mal nachwürzen.

Wein

Wir haben heute einen Chateau Senilhac, 2012, Haut-Medoc dazu getrunken.

Musik

„Antique Soul“ von Smoove & Turell.

Fazit

Mjamjam, natürlich.

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