Paprikanudeln Parthenope

Das mit den Namen für Gerichte scheint eine Wissenschaft für sich zu sein. Natürlich hätte ich einfach die Hauptzutaten mit Bindestrichen verbinden können, also Paprikanudeln mit Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce an Manouri und Petersilie, aber das liest sich etwas blöd. Da es sich im Wesentlichen um eine Napolitana handelt (also eine Tomatensauce), jedoch einige Zutaten dazukommen, musste ich mir etwas Neues einfallen lassen. Parthenope ist nicht nur eine Muse, sondern war auch eine griechische Siedlung, die heute zum Stadtgebiet von Neapel gehört. Als ca. 500 v. Chr. das Neubaugebiet in der Nähe von Parthenope schnell größer als die ursprüngliche Siedlung wurde, hieß Parthenope bald „Paläopolis“ (also alte Stadt) und das Neubaugebiet „Neapolis“ (also neue Stadt). Oder heute: Napoli.

Aber jetzt zum Rezept. Die zentrale Frage, die im Raum stand: Passt eine weiße oder eine rote Sauce besser zu den Paprikanudeln von Dolopia aus dem letzten Paket von MonthlyFlavors? Bei den Nudeln handelt es sich übrigens um Gemelli oder „Zöpfchen“. Nach längeren Diskussionen zu Pro und Contra haben wir uns für eine rote Variante entschieden und das war eine richtig gute Entscheidung. Spoiler: das Essen war extrem lecker!

Zutaten:

Zutaten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Kalamata-Oliven
  • 25-30 Kapern
  • 250 g passierte Tomaten
  • Petersilie
  • Manouri (ein milder griechischer Käse aus Ziegen- und Schafmilch)
  • 360 g Paprikanudeln aus dem Paket von MonthlyFlavors
  • 2-3 Prisen Oriental Salt aus dem Paket von MonthlyFlavors
  • Griechisches Olivenöl aus eigenem Anbau
  • Pfeffer
  • 2 Lorbeerblätter

 

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein schneiden. Gegebenenfalls Oliven entkernen und halbieren.

Dann erst mal die Eule legen.

Eule

Zwiebeln in Olivenöl leicht anbraten, Knoblauch dito. Dann alles andere dazugeben (außer dem Manouri und der Petersilie).

Auf mittlerer Flamme ca. 30 Min kochen. Gerne auch auf kleiner Flammen weiter köcheln (je länger desto besser).

Die Paprikanudeln benötigen ca. 10 Minuten.

Servierempfehlung: Statt Parmesan, den es mit jeder Tomatensauce gibt, mal Manouri ausprobieren und dann auch noch die frische Petersilie darüber geben.

Fertig.

Kochmusik:

Diesmal haben wir uns eine Kollektion mit Rembetika angehört (Christakis, Vamvakaris etc.), sie heißt: „Die, die gegangen sind“ („Αυτοί που έφυγαν“)

Wein:

Hier habe ich mich etwas gehen lassen und einen 2011er Château Mont-Redon von Châteauneuf du Pape gekauft, der fast so viel wie die ganze Box von MonthlyFlavors gekostet hat … YOLO und so.

Fazit:

Mjamjam!

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